In Graubünden wählst du zuerst ein Tal und eine Höhenstufe, nicht den ganzen Kanton. Reife Fichten-, Tannen- oder Lärchenwälder können passen, doch das trockene Engadin und feuchte Südtäler folgen keinem gemeinsamen Kalender.
Passender Lebensraum
Alte Nadelbäume und frischer Waldhumus sind zentrale Hinweise. Trockene Föhrenwälder, dünne exponierte Böden und windige Waldgrenzen verlangen deutlich mehr Vorsicht.
Lokales Gelände lesen
Grosse Höhenunterschiede verschieben Temperatur, Niederschlag und Schneeschmelze auf wenigen Kilometern. Ein schattiger inneralpiner Hang kann kalt bleiben, während ein Südtal mehr Feuchte erhält.
Den Zeitpunkt wählen
Übertrage nie ein Datum von einem Tal auf ein anderes. Prüfe zuerst Schneefreiheit, Bodentemperatur und anhaltende Feuchte in der gewählten Waldstufe.
Suchplan
Bleibe in einem Tal und vergleiche zuerst zwei Ausrichtungen, danach zwei Höhen unter denselben Nadelbäumen. So trennst du regionales Klima und lokales Relief besser.
Die Karte hilft beim Suchen. Nie beim Bestimmen.
Cepello hilft bei der Gebietswahl. Die App bestimmt keine Pilze und bestätigt nie ihre Essbarkeit.
Sammelregeln des Kantons →FAQ
Häufige Fragen
Ist das Engadin zu trocken für Steinpilze?
Nicht überall, doch inneralpine Bereiche brauchen jüngste Feuchte, die Boden und Kronendach tatsächlich gehalten haben.
Sind Lärchen ein guter Hinweis?
Ja, sie können Partner sein. Ein offener, trockener Lärchenwald unterscheidet sich jedoch stark von einem frischen alten Bestand.
