Tuber aestivum
Die Burgundertrüffel, Tuber aestivum mit dem Synonym Tuber uncinatum, ist für eine Schweizer Abdeckung besonders relevant. Das WSL schätzt sie in Teilen der Schweiz als sehr häufig ein. Sie fruchtet unterirdisch auf kalkreichen, gut entwässerten Böden bei Bäumen wie Eiche, Hasel, Buche oder Hainbuche.
Kalkreiche Böden bei Partnerbäumen wie Eiche, Buche, Hainbuche oder Hasel. Der Fruchtkörper wächst unterirdisch.
Die Herbstform reift vor allem von September bis in den Winter; die Phänologie variiert lokal.
Bestimmung und Verwechslung
Andere Tuber-Arten, unreife Trüffeln und sogenannte falsche Trüffeln anderer Gattungen. Geruch, Aussenfarbe oder eine Karte bestätigen weder Art noch Reife. Schnittbild und fachkundige Kontrolle sind nötig.
Die Karte hilft beim Suchen. Nie beim Bestimmen.
Cepello bestimmt keine Pilze und bestätigt nie, dass ein Fund essbar ist. Lass den gesamten Fund von einer offiziellen Pilzkontrollstelle prüfen.
Unsicherheit oder leichte Symptome: Tox Info Suisse 145. Akute Symptome: 144.Sicherheitshinweise lesen →FAQ
Häufige Fragen
Welche Trüffel ist für die Schweiz besonders relevant?
Die Burgundertrüffel, weil sie in Mitteleuropa weit verbreitet ist und vom WSL an Schweizer Standorten untersucht wird.
Kann eine Karte unterirdische Trüffeln orten?
Nein. Sie kann potenzielle Umweltbedingungen vergleichen, erkennt aber keinen Fruchtkörper und erteilt keine Sucherlaubnis.
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Geprüft am 25.08.2026. Eine Online-Seite kann Bestimmung oder Essbarkeit nie bestätigen. Arten getrennt aufbewahren und den gesamten Speisepilzfund kontrollieren lassen.