Den Wald lesen

Lebensräume kennen. Zweifel respektieren.

Sorgfältige Porträts wichtiger Arten, ihrer Lebensräume und möglicher Verwechslungen.

Boletus edulis

Steinpilz

Laub- und Nadelwälder, häufig bei Buchen, Eichen, Fichten und Tannen.

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Boletus aereus

Schwarzer Steinpilz (Bronze-Röhrling)

Warme, lichte und alte Laubwälder, vor allem bei Eichen und Edelkastanien.

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Boletus reticulatus

Sommer-Steinpilz (Eichensteinpilz)

Eher warme Laubwälder, besonders bei Eichen, daneben auch bei Buchen und Edelkastanien.

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Cantharellus cibarius

Eierschwamm (Pfifferling)

Waldstandorte bei Laub- oder Nadelbäumen, feucht aber nicht vernässt.

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Morchella spp.

Morchel

Waldränder, lichte Wälder, Auen oder gestörte Böden, je nach Art.

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Hydnum repandum

Semmelstoppelpilz

Laub-, Nadel- und Mischwälder, oft in Gruppen.

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Macrolepiota procera

Riesenschirmling

Wiesen, Waldränder, Lichtungen und offene Wälder.

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Neoboletus luridiformis

Flockenstieliger Hexenröhrling

Laub- und Nadelwälder, oft auf sauren Böden.

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Craterellus cornucopioides

Totentrompete (Herbsttrompete)

Laubwälder, häufig bei Buchen oder Eichen, auf frischen und humusreichen Böden.

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Amanita caesarea

Kaiserling

Warme, lichte Laubwälder, besonders in südlichen Lagen.

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Sarcodon imbricatus

Habichtspilz

Nadelwälder, besonders bei Fichten, auf eher sauren Böden mit Nadelstreu.

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Craterellus tubaeformis

Trompetenpfifferling

Kühle Nadel- und Mischwälder, oft im Moos auf feuchter, aber nicht vernässter Streu.

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Craterellus cinereus

Grauer Leistling

Kühle Laubwälder, häufig bei Buchen, auf gut erhaltener Humus- und Laubstreu.

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Tuber aestivum

Burgundertrüffel (Herbsttrüffel)

Kalkreiche Böden bei Partnerbäumen wie Eiche, Buche, Hainbuche oder Hasel. Der Fruchtkörper wächst unterirdisch.

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Agaricus campestris

Wiesen-Champignon (Feldegerling)

Wiesen, Weiden, Rasen und andere offene Grasflächen auf lebendigem, unbelastetem Boden.

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Ein Artenporträt lesen, ohne Hinweise mit Gewissheit zu verwechseln

Beginne beim wissenschaftlichen Namen und vergleiche danach Lebensraum, Partnerbäume, Richtzeit und mögliche Doppelgänger. Eine einzelne Farbe, Form oder Druckreaktion reicht nie für eine Bestimmung.

Die genannten Zeiten beschreiben Schweizer Tendenzen, keinen festen Kalender. Höhe, Hanglage, Regen, Temperatur und Bodenzustand können eine Fruktifikation vorziehen, verzögern oder unterbrechen. Regionale Dossiers ordnen jede Art zusätzlich einem Kanton und konkreten Waldtypen zu.

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Eine Art zu suchen bedeutet nicht, sie bestimmt zu haben

Cepello hilft beim Vergleich potenzieller Lebensräume. Die App bestimmt keinen Fund und bestätigt keine Essbarkeit. Arten getrennt sammeln, ganze Exemplare aufbewahren und alles, was gegessen werden soll, bei einer offiziellen Pilzkontrollstelle prüfen lassen.

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