Boletus aereus
Der Schwarze Steinpilz, Boletus aereus, ist eine wärmeliebende Art der Laubwälder, besonders bei Eichen und Edelkastanien. In der Schweizer Roten Liste 2007 ist er als gefährdet eingestuft. Ein warmer Laubwald passt zur Ökologie, beweist aber kein Vorkommen. Beobachtungen sollten geschont werden.
Warme, lichte und alte Laubwälder, vor allem bei Eichen und Edelkastanien.
Sommer bis Frühherbst in warmen Lagen. Gemäss Roter Liste 2007 in der Schweiz gefährdet.
Eine wärmeliebende Art, die in der Schweiz Schonung braucht
Boletus aereus lebt in Symbiose mit Laubbäumen und bevorzugt warme, alte und eher lichte Bestände. Eichen und Edelkastanien sind häufige Partner, doch ihr Vorkommen sagt keine Fruchtung voraus.
Die Schweizer Rote Liste 2007 stuft die Art als gefährdet ein, auch die nationale Prioritätenliste führt sie. Beobachte ohne die Streu umzuwühlen, vermeide Trittschäden und prüfe aktuellen Status sowie lokale Regeln vor jeder Entnahme.
Einen Steinpilz nicht nur an der Hutfarbe bestimmen
Der sehr dunkle bis bronzefarbene Hut prägt den Namen, doch die Farbe verändert sich mit Alter, Feuchte und Licht. Stielnetz, Porenfarbe, Schnittbild, Lebensraum und Gesamtgestalt müssen zusammenpassen.
Sommer-Steinpilz, Gemeiner Steinpilz und weitere Röhrlinge können ähnlich wirken. Eine Karte beschreibt ökologisches Potenzial und ersetzt nie die Kontrolle des vollständigen Fruchtkörpers.
Bestimmung und Verwechslung
Sommer-Steinpilz, Gemeiner Steinpilz, weitere Arten der Boletus-edulis-Gruppe und Gallenröhrling. Ein dunkler Hut genügt nicht. Poren, Stielnetz, Fleisch, Schnittreaktion und Begleitbäume müssen zusammen geprüft werden.
Die Karte hilft beim Suchen. Nie beim Bestimmen.
Cepello bestimmt keine Pilze und bestätigt nie, dass ein Fund essbar ist. Lass den gesamten Fund von einer offiziellen Pilzkontrollstelle prüfen.
Unsicherheit oder leichte Symptome: Tox Info Suisse 145. Akute Symptome: 144.Sicherheitshinweise lesen →FAQ
Häufige Fragen
Ist der Schwarze Steinpilz in der Schweiz selten?
Er ist in der Schweizer Roten Liste 2007 als gefährdet und als national prioritäre Art geführt. Beobachten, Boden schonen und aktuelle Regeln vor jeder Entnahme prüfen.
Unter welchen Bäumen wächst Boletus aereus?
Vor allem bei wärmeliebenden Laubbäumen wie Eichen und Edelkastanien. Ein passender Baum bestätigt die Art nicht.
Regen, Boden, Bäume und Saison
Schweiz erkunden
SwissFungi, WSL · VAPKO · Tox Info Suisse · OFEV et WSL, Liste rouge suisse 2007 · Catalogue of Life via GBIF, Boletus aereus · Photo CC0 de Boletus aereus via GBIF
Geprüft am 25.08.2026. Eine Online-Seite kann Bestimmung oder Essbarkeit nie bestätigen. Arten getrennt aufbewahren und den gesamten Speisepilzfund kontrollieren lassen.
